Rätselhaftes Pferdesterben auch in Soest, Paderborn und Olpe

Wie das Online-Portal „ www.derwesten.de „ berichtet, sind in den vergangenen Tagen mindestens elf Pferde in Soest, Paderborn und Olpe unter rätselhaften Umständen gestorben. Was die Fälle verbindet: Die Pferde wurden alle im Freien gehalten. Tierärzte sind noch nicht sicher, vermuten aber eine spezielle Erkrankung, die häufiger im Herbst auftritt.
”Atypische Weidemyopathie“ ist das Schlagwort, das bei Pferdebesitzern für Unruhe sorgt. Die Pferde waren kerngesund, äußerst vital und gut gepflegt. Und doch sterben sie innerhalb kürzester Zeit qualvoll auf der Weide. Die Kreisveterinäre haben die toten Pferde direkt obduziert. Die anschließenden Muskel- und Blutuntersuchungen haben ergeben, dass es sich bei der Todesursache der Vierbeiner um die „atypische Weidemyopathie” handelt.
Der genaue Auslöser und die Ursache für den Ausbruch dieser Krankheit sind noch nicht restlos geklärt. Es könnten von Pilz und Bakterium befallene Ahornblätter sein.
Pferde sollten daher in der kalten Jahreszeit nicht 24 Stunden auf der Weide gehalten werden. Wichtig ist auch eine ausreichende Zufütterung mit Heu und Kraftfutter.

Geschrieben von Ulrich Wulf am 10. November 2013 | Abgelegt unter Alle Themen | Kommentare deaktiviert für Rätselhaftes Pferdesterben auch in Soest, Paderborn und Olpe

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